Rumänien · Rumänien

Mit dem Motorrad durch Rumänien — Transfăgărășan, Transalpina und die Karpaten

Rumänien ist für Motorradfahrer das, was die Alpen vor fünfzig Jahren waren: große Bergstraßen ohne den Verkehr, der anderswo dazugehört. Die Karpaten beherbergen mit der Transfăgărășan und der Transalpina zwei Straßen, die es in dieser Form in Westeuropa nicht mehr gibt.

Dazu kommt eine Kulturlandschaft, die man auf einer reinen Kurvenjagd verpassen würde — siebenbürgische Städte, Wehrkirchen, Schlösser und Dörfer, in denen sich seit Jahrzehnten wenig verändert hat.

Transfăgărășan und Transalpina

Die Transfăgărășan überquert das Făgăraș-Gebirge auf über 2.000 Metern. Sie wurde in den 1970er-Jahren aus militärischen Gründen quer durch das Hochgebirge gesprengt und ist bis heute eine der aufwendigsten Bergstraßen Europas. Die Nordrampe mit ihrer Kehrenfolge unterhalb des Bâlea-Sees ist das Bild, das man von Rumänien kennt.

Die Transalpina — auch Drumul Regal, „Königsstraße" — erreicht 2.145 Meter und ist damit die höchstgelegene Straße Rumäniens. Sie verläuft über weite Strecken auf offenen Bergrücken statt in Tälern, was ihr einen völlig anderen Charakter gibt als der Transfăgărășan.

Auf dem Weg dorthin liegen der Vidraru-Stausee mit seiner Staumauer und das Olt-Tal, das sich mit Schluchten durch die Karpaten zieht.

Mehr als nur die zwei Straßen

Im Westen, am Eisernen Tor, wo die Donau die Karpaten durchbricht, ist die Decebalus-Statue aus dem Fels gehauen — mit 55 Metern die größte Felsskulptur Europas. Die Donaustraße dorthin gehört zu den landschaftlich schönsten Abschnitten des Landes.

In Siebenbürgen liegen Sibiu (Hermannstadt) mit seiner erhaltenen Altstadt, Schloss Bran, das als Dracula-Schloss vermarktet wird, sowie die Schlösser Peleș und Pelișor bei Sinaia.

Zum Straßenzustand gehört Ehrlichkeit: Die Hauptstrecken und die bekannten Bergstraßen sind gut ausgebaut. Auf Nebenstrecken trifft man auf Schlaglöcher, unmarkierte Kanten und landwirtschaftlichen Verkehr. Wer damit rechnet, hat kein Problem — wer westeuropäische Verhältnisse erwartet, schon.

Beste Reisezeit für Rumänien

Juli bis Anfang Oktober. Beide Hochstraßen sind über den Winter gesperrt: Die Transfăgărășan ist üblicherweise erst ab Ende Juni oder Anfang Juli auf ganzer Länge befahrbar, die Transalpina ähnlich. Das ist der Grund, warum unsere Rumänien-Termine im Hochsommer und Frühherbst liegen — früher im Jahr wäre die Hauptattraktion schlicht dicht.

Motorradfahren in Rumänien, Rumänien

Geführt durch Rumänien fahren

Wir fahren die Region in kleinen Gruppen mit eigenem Motorrad. Strecke, Hotel und Halbpension sind organisiert.

Unverbindlich anfragen07948 940939
Termine

Geführte Motorradreisen Rumänien.

Aktuell sind 2 Termine für diese Region ausgeschrieben. Jede Tour fährt mit eigenem Motorrad, in kleiner Gruppe und mit Hotel inklusive Halbpension.

30. August 2026 – 10. September 2026

Rumänien Motorradreise 2026

Transfăgărășan, Transalpina & wilde Karpaten — Europas spektakulärste Pässe.

12 Tage · ca. 3.000 km · Rundreise · Plätze verfügbar

17. Juli 2027 – 28. Juli 2027

Rumänien Motorradreise 2027

Transfăgărășan, Transalpina & wilde Karpaten — Europas spektakulärste Pässe.

12 Tage · ca. 3.000 km · Rundreise · Plätze verfügbar

Häufige Fragen

Motorradfahren in Rumänien — häufige Fragen.

Wann ist die Transfăgărășan geöffnet?

Die Transfăgărășan ist über den Winter gesperrt und wird abhängig von der Schneelage meist erst Ende Juni oder Anfang Juli auf ganzer Länge freigegeben. Bis in den Oktober hinein ist sie in der Regel befahrbar. Wer beide Hochstraßen — Transfăgărășan und Transalpina — sicher fahren will, plant die Reise in den Hochsommer.

Wie sind die Straßen in Rumänien für Motorradfahrer?

Die bekannten Bergstraßen und die Hauptverbindungen sind gut ausgebaut und angenehm zu fahren. Auf Nebenstrecken muss man mit Schlaglöchern, unmarkierten Fahrbahnkanten und landwirtschaftlichem Verkehr rechnen. Vorausschauendes Fahren ist wichtiger als in Westeuropa — dafür ist die Verkehrsdichte deutlich geringer.

Lohnt sich Rumänien für eine Motorradreise?

Wenn man Zeit mitbringt, ja. Die Anreise ist lang, deshalb ergibt eine Kurzreise wenig Sinn. Wir planen zwölf Tage und rund 3.000 Kilometer, um beide Hochstraßen, das Eiserne Tor, Siebenbürgen und die Schlösser ohne Hetze zu verbinden.